Interview mit Teilnehmerin des Doppellerner-Modells Französisch und Latein ab Klasse 7

Ab der 7. Klasse haben sprachbegabte Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit Latein als auch Französisch gleichzeitig als zweite Fremdsprache zu beginnen im sogenannten Doppellerner-Modell. Eine von ihnen ist Dana Kalinic aus der 10d, welche im Interview mit Frau Faber ihre Erfahrungen mit dem Modell teilt.


Stell dich bitte kurz vor und erkläre, seit wann du das Doppellerner-Modell machst.

Ich bin Dana Kalinic und lerne erfolgreich Französisch und Latein im Doppellerner-Modell. Ich habe mit dem Modell in der 7. Klasse angefangen und bin damit inzwischen bis zur 10. Klasse gekommen.

Wieso hast du dich dazu entschieden, bei Sprachen gleichzeitig zu lernen?

Ich fand die Idee spannend, zwei Sprachen gleichzeitig zu lernen. Außerdem haben mich sowohl Französisch als auch Latein interessiert und ich konnte mich nicht entscheiden, also habe ich beide gewählt.

Was gefällt dir an Französisch, was an Latein?

Ich mag Frankreich sehr und ich war schon öfters dort. Ich finde vor allem die Aussprache und den französischen Akzent sehr schön.
An Latein gefällt mir, dass man viel über die Sprache und Kultur der Römer lernt und dass man das Latinum erwerben kann. Das kann später zum Beispiel für bestimmte Studiengänge von Vorteil sein.

Wie organisierst du dich und wie unterstützen dich deine MitschülerInnen und Lehrerinnen und Lehrer?

Ich versuche, bei beiden Fächern mindestens zwei Stunden pro Woche den Unterricht zu besuchen. Wenn ich merke, dass ich in einem Fach hinterherhänge oder eine Klassenarbeit ansteht, konzentriere ich mich mehr auf dieses Fach. Vor Arbeiten wiederhole ich die Themen zu Hause. Wenn dabei Fragen aufkommen, helfen mir meine Mitschülerinnen und Mitschüler immer. Auch die Lehrerinnen und Lehrer unterstützen mich, wenn ich Fragen habe oder etwas nachholen muss.

Hast du jemals über ein Aufgeben nachgedacht?

Ja, es gab es Phasen, in denen es kompliziert war und ich mich gefragt habe, ob sich der Aufwand wirklich lohnt.
Gerade wenn gleichzeitig mehrere Klausuren anstanden, war es manchmal schwierig. Letztendlich wollte ich aber weitermachen und habe mich immer selber wieder motiviert.

Was würdest du 6.Klässlern empfehlen, die sich auch für das Modell interessieren?

Ich würde ihnen empfehlen, sich vorher bewusst zu machen, dass das Modell zwar anspruchsvoll ist, aber auch viele Vorteile hat. Man sollte bereit sein, regelmäßig zu lernen und sich gut zu organisieren. Wenn man Spaß an Sprachen hat und motiviert ist, würde ich es auf jeden Fall ausprobieren.Wenn es einem dann zu viel wird, kann man jederzeit aufhören.

Du gehörst zu denen, die das Modell bis zur 10. Klasse durchgehalten hat – worin siehst du deine klaren Vorteile?

Ein großer Vorteil ist auf jeden Fall, dass ich viel Erfahrung mit dem Lernen von Sprachen gesammelt habe. Ich habe gelernt, mich besser zu organisieren und auch bei schwierigeren Phasen nicht aufzugeben. Außerdem habe ich in den drei Jahren durch beide Fächer sehr viel gelernt und erlebt.Ich verstehe und spreche mittlerweile gut Französisch und die Grammatikkenntnisse von Latein helfen mir in anderen Fächern wie Deutsch.

Bist du stolz auf dich?

Ja, ich bin stolz darauf, dass ich das Modell schon seit der 7. Klasse mache. Es bedeutet mir viel diese Erfahrung gemacht zu haben. Außerdem habe ich in beiden Fächern gute bis sehr gute Noten und ich habe viel Zeit fürs Lernen investiert.

Möchtest du das Latinum nach der 11. machen?

Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Ich möchte Latein gerne noch bis zum Latinum weiterführen.

Verabschiede dich bitte einmal auf Französisch und einmal auf Latein.

„Au revoir!“
„Valete!“

Vielen Dank, liebe Dana!


Das Interview führte Frau Faber, die Dana im Rahmen des DL-Modells zusammen mit Frau Schulte betreut.

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